k-kurt kneller bild fuer nachruf 2015 Als das „Totenglöckchen“ verstummte, verbreitete sich am 9. November rasch die Nachricht, dass Vorbachzimmerns ehemaliger Ortsvorsteher Kurt Kneller nach langer Krankheitsphase kurz vor seinem 86. Geburtstag verstorben ist. Kurt Kneller ließ sich 1974 in das Amt des Ortsvorstehers und damit in die bürgerschaftliche Verantwortung rufen, als damals Georg Hammel (letzter Bürgermeister der selbstständigen Gemeinde Vorbachzimmern bis zur Kommunalreform und danach 1. Ortsvorsteher der Vorbachtalgemeinde) krankheitsbedingt sein Amt zur Verfügung stellte.

Kurt Kneller’s Credo, sein innerer Antrieb im Amt des Ortsvorstehers war geprägt von einem starken Gemeinschaftsgeist und der Erkenntnis, jetzt wirst Du gebraucht als engagierter Bürger. Immer ansprechbar, verständnisvoll und gewissenhaft erledigte er unbürokratisch die Aufgabenstellungen seines Amtes. Er hatte die Kraft und den Willen, für seine Ortschaft und auch für seinen landwirtschaftlichen Berufsstand in der Gemeinde für alle Bürgerinnen und Bürger da zu sein und voran zu gehen, wenn Neues angestoßen werden musste. Drei Wahlperioden, also 15 Jahre lang, hat sich Kurt Kneller als Ortsvorsteher für das Gemeinwohl in seiner rund 450 Einwohner zählenden Heimatgemeinde Vorbachzimmern eingesetzt und dieses Amt mit großem Engagement und persönlicher Hingabe ausgefüllt. Während seiner Amtszeit ist in Vorbachzimmern ein tiefgreifender Strukturwandel vollzogen worden, der das volle Engagement des Ortsvorstehers forderte. Neben seinem Hauptberuf als selbständiger Landwirt und Weingärtner und im Einklang mit seiner Familie hat Kurt Kneller seine ehrenamtlichen Pflichten nicht nur erfüllt, sie waren viel mehr ihm zum Lebensinhalt geworden. In seine Amtszeit ist unter anderem die Ortssanierung mit dem Neubau, der das Ortsbild tiefgreifend verändernden Ortsdurchfahrt, gefallen. Die Flur- und Rebflurbereinigung veränderte ihn und seine Ortschaft. Daraus erwuchsen neue Aufgaben. Aber auch Chancen, die er für seine Ortschaft zu nutzen wusste. Kurt Kneller hatte bei der Abwicklung der Flurbereinigungsverfahren- und Maßnahmen immer die Entwicklung der Landwirtschaft im Blick. Die Rebflurbereinigung begriff er als Chance für seinen Berufsstand. Die Neuanlagen der Weinberge sollten zum 2. Standbein für die örtlichen Betriebe werden. Über Jahrzehnte hat er selbst Trauben angebaut und als Weingärtner seinen Anteil für gute Jahrgänge der Weine der Vorbach-Tauber-Region mit geleistet. Für die örtlichen Vereine war Kurt Kneller ein engagierter verlässlicher Partner. Stets bemüht, das Ehrenamt zu fördern und die Gemeinschaft zu pflegen.

Seiner Frau Else und der Familie gelten ein großes Mitgefühl und eine herzliche Anteilnahme. Vorbachzimmern und seine Bürgerschaft danken Kurt Kneller für alle seine Dienste, die er mit ganzer Hingabe für seine Heimatgemeinde geleistet hat.

Gerhard Hauf

Innenentwicklung Vorbachzimmern

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