Generalversammlung des Gesangvereins mit Wahlen

Zwei ereignisreiche Jahre liegen hinter dem Gesangverein Liederkranz Vorbachzimmern. Anlässlich der 128. Hauptversammlung lies man sie noch einmal Revue passieren.k-img 3937 neu

Zuvor wurde jedoch mit dem Lied „Schön ist das Leben“ der Abend eröffnet. Die Begrüßung übernahm der erste Vorsitzende Jochen Schmidt. Nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder folgte der wie immer ausführliche und emotionale Bericht der Schriftführerin Ruth Kercher. 27 Auftritte hatte sie aufgelistet, darunter 7 Beerdigungen aber auch Ständchen und andere freudige Anlässe.

So trat der Gesangverein mit seinen Chören zum Beispiel bei den Jubiläen des Vorbachzimmerner Landfrauenvereins und des Jugendclubs, bei der Einweihung des Dorfzentrums und der Goldenen Konfirmation auf. Im Herbst 2015 veranstaltete der Verein selbst ein Konzert unter dem Motto „Wilder Westen“. Aber auch auswärts traten die Chöre aus Vorbachzimmern auf, so zum Beispiel beim Konzert junger Chöre in Blaufelden oder beim Liederabend der Concordia Apfelbach. Der Auftritt beim 175. Jubiläum des Patenvereins in Niederstetten bekam nachträglich einen besonderen Charakter. Am gleichen Abend nämlich verstarb der zuvor schon erkrankte, langjährige Chorleiter Eugen Lachmund. Dessen Aussegnung in der evangelischen Kirche in Niederstetten war für die Sänger ganz besonders. Der junge Chor InTakt sang zusammen mit den weiteren bis dahin von Eugen Lachmund geführten Chören aus Markelsheim und Gaisbach unter der Leitung des Gauchormeisters Hermann Josef Beyer. Mit der Stimmgewalt von rund 80 Sängerinnen und Sängern war das auch für die Trauergäste ein besonderer Moment. Den Mitwirkenden, auch dem Chorleiter war es daraufhin ein Anliegen, diesen großen Chor nochmals auftreten zu lassen. Das gelang dann anlässlich des Chorfestes „Singendes Hohenlohe“ in Bad Mergentheim wo ein abschließender Auftritt in der Wandelhalle auf dem Programm stand. Freundschaften aus dieser Zeit wurden auch durch die Chorreise des Gesangvereins nach Berlin im Sommer 2015 gefestigt, an der auch Sängerinnen und Sänger der beiden anderen Chöre teilnahmen.

Dann aber stand die Suche nach einer neuen musikalischen Leitung an. Mit Franziska Hammel wurde man in den eigenen Reihen fündig. Die erst 20-jährige hatte eben erst ihren Chorleiter-Lehrgang absolviert und wollte im Kínderbereich etwas aufbauen. Unversehens fand sie sich in der Rolle der neuen Chorleiterin wieder. Der erste Auftritt mit dem gemischten Chor folgt bald darauf in Wildentierbach.

Weitere Auftritte hatten die Chöre des Liederkranzes zum Beispiel anlässlich des Volkstrauertages auf dem Friedhof, bei den Adventskonzerten in der Kirche in Vorbachzimmern sowie im Pflegeheim Köhlerhaus und auf dem Weihnachtsmarkt in Niederstetten.

Auch außerhalb des Chorgesangs engagierte sich der Verein gesellschaftlich und kulturell zum Beispiel anlässlich der Dorfweihnacht und der Ausrichtung der Theaterveranstaltungen in Vorbachzimmern oder als Veranstalter eines Konzerts der Hohenloher Mundartband Annaweech.

Gesellig wurde es nicht nur nach den Chorproben, sondern auch anlässlich einer Kräuterwanderung. Geführt von Mitsängerin Brigitte Mohr sollte es von Niederrimbach nach Queckbronn gehen. Zwischendurch wurden die Teilnehmer jedoch von einem Gewitterschauer derart geduscht, dass sie froh waren, von Hofäckers und herbeigerufenen Mitfahrgelegenheiten aus Vorbachzimmern zum Wechseln der komplett nassen Kleidung zurück gebracht zu werden. Kurz darauf traf man sich dennoch in Hofäckers Keller zu einem stimmungsvollen Abschluss.

Die Weihnachtsfeier 2016 war dann ein weiterer Höhepunkt, da an diesem Abend in feierlichem Rahmen sechs Sängerinnen zu Ehrenmitgliedern ernannt und Gerhard Hauf, der 26 Jahre dem Liederkranz als Vorsitzender vorgestanden hatte zum Ehrenvorsitzenden ernannt wurden.

Rudolf Mann wurde an diesem Abend für über 60 Jahre aktiven Chorgesangs geehrt.

Erst vor wenigen Wochen begrüßten die Vorbachzimmerner die Delegierten der Gesangvereine aus den Altkreisen Mergentheim und Crailsheim zur Versammlung des Chorverbandes Hohenloher Gau in der Halle im Dorfzentrum.

Ruth Kercher schloss ihren Bericht mit einem Dank an die Vorstandschaft und die musikalische Leitung. Nach 19 Jahren als Schriftführerin erklärte sie ihren Rückzug aus dem Amt.

Die Kassiererin Sabine Frank konnte von geordneten Finanzen berichten. Kassenprüferin Hilde Frank bescheinigt eine exakte und fehlerfreie Kassenführung. So schlug der TSV-Vorstand Rainer Striffler der Versammlung vor, Kassiererin und Vorstandschaft zu entlasten, was auch einstimmig geschah.

Die anschließenden Wahlen erbrachten wenig Neues, aber viel erfreuliches und insgesamt nur einstimmige Ergebnisse. Nahezu alle Positionen blieben durch die jeweiligen Amtsinhaber besetzt. Erster Vorsitzender bleibt Jochen Schmidt, zweite Vorsitzende Andrea Schuch und stellvertretender Vorsitzender Friedrich Thorwarth. Die Kasse bleibt in den bewährten Händen von Sabine Frank und wird weiterhin jährlich von Martina Hammel und Hilde Frank geprüft. Zum neuen Schriftführer und damit zum Nachfolger von Ruth Kercher wurde Werner Striffler gewählt. Für die Noten sind weiterhin Hildegard Mayer und Carmen Thorwarth zuständig. Zum Fahnenträger wurde Günther Hammel bestimmt. Dem Beirat gehören für die nächsten zwei Jahre die Beisitzer Diana Waldmann, Richard Weigel, Hilde Frank, Carmen Thorwarth, Renate Henn, Martina Trump-Koch, Günther Hammel sowie als Musikbeirat Vizechorleiter Wilhelm Mohr und Chorleiterin Franziska Hammel an.

Die Chorleiterin berichtete dann auch aus der aktuellen Chorarbeit. Sie bedankte sich bei den Sängerinnen und Sängern dafür, dass sie bei ihren neuen Ideen mitmachten. Sie selbst habe im letzten Jahr viel gelernt. Auch die Chöre hätten sich gut weiterentwickelt und seien auf einem guten Stand. Aber es gehe auch immer noch ein bisschen besser. Deshalb forderte sie, das Hobby ernst zu nehmen und regelmäßig an den Chorproben teilzunehmen. Schließlich wies sie auf die in 2017 anstehenden Auftritte und Konzerte hin.

Als nächster Punkt stand die Änderung der Satzung auf der Tagesordnung. Einstimmig wurden die Ehrungen aus der Satzung ausgegliedert und in eine eigene Ehrenordnung überführt. Bisher konnte man bereits mit 60 Jahren Ehrenmitglied werden, wenn man weitere Bedingungen wie zum Beispiel 20 aktive Sängerjahre aufweisen konnte. Diese Altersgrenze war vielen Mitgliedern als zu niedrig erschienen, weshalb sie auf 70 Jahre heraufgesetzt wurde.

Es folgte ein kurzes Grußwort des stellvertretenden Ortsvorstehers Friedrich Thorwarth, der den Sängerinnen und Sängern für die Umrahmung zahlreicher Veranstaltungen und der Beerdigungen dankte. Er freute sich besonders über die hervorragende Zusammenarbeit der Vereine untereinander. Ortsvorsteher, TSV-Vorsitzender und auch der Vorsitzende des Wandervereins sind selbst aktive Sänger. Am bevorstehenden Liederabend wird der Jugendclub die Bewirtung übernehmen. Beim Ausblick auf die bevorstehenden Aktivitäten hatte Jochen Schmidt bereits auf die gemeinsam mit dem Landfrauenverein geplante Fahrt mit dem gelben Wagen in Markelsheim hingewiesen.

Den Schlusspunkt setzte dann das wiederum gemeinsam gesungene Lied „Weit, weit weg“ von Hubert von Goisern.

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