Viel gelobtes Chorkonzert des Gesangvereins mit Überraschungen

Unter dem Motto „Lieder um die Welt“ hatte der Gesangverein Vorbachzimmern zum Chorkonzert in die Halle im Dorfzentrum geladen. Und tatsächlich waren zahlreiche Gäste der Einladung gefolgt, so dass zusätzliche Stühle und Tische aufgestellt werden mussten.k-img 3940

Mit dem Lied „Willkommen“ von Pasquale Thibaut wurden sie auf den Abend eingestimmt, das von allen drei Chöre des gastgebenden Vereins, Kinderchor, InTakt und Gemischter Chor, gemeinsam gesungen wurde. Der Vorsitzende Jochen Schmidt freute sich über das große Interesse. In seiner Anmoderation machte er darauf aufmerksam, dass beim Begrüßungslied Sängerinnen und Sänger mit einer Altersspanne von 73 Jahren auf der Bühne vereint waren. Er leitete über zum Auftritt des gemischten Chores. Der lies den Frühling einziehen mit einem Medley in dem „Alle Vögel sind schon da“, „Wie lieblich ist der Maien“ und „Geh aus mein Herz“ ineinander übergingen. Anschließend wurden „Die Wunder dieser Welt“ besungen, die uns Tag für Tag begegnen.

Nun kündigte Jochen Schmidt den ersten Gastchor an, den Männerchor der Chorgemeinschaft Pfitzingen/Herrenzimmern unter der Leitung von Achim Striffler. Mit „Ich war noch niemals in New York“ von Udo Jürgens gingen zumindest die Gedanken auf Weltreise. Beim Thema Freiheit blieben die Herren auch mit ihrem zweiten Titel „Frei wie der Wind“ von Santiano, einem Paradestück für einen Männerchor.

Hermann Hoffmann, der Vorsitzende des Männergesangvereins Pfitzingen trat ans Mikrofon um zum nächsten Programmpunkt überzuleiten. In seiner humorvollen Art bedankte er sich bei den Vorbachzimmernern für deren Beitrag am schon etwas zurück liegenden Jubiläum des Pfitzinger Chores. Mit dem Gegenbesuch an diesem Chorkonzert wolle man dafür wieder etwas zurück geben. Nachdem sich zwischenzeitlich der junge Ableger, der Chor „Viva La Vida“ zu den bereits anwesenden Herren gesellt hatte, kündigte Hoffmann das nächste Lied an, das vom einst wohl größten Problem der Seefahrer handelt: „Es gibt nur Wasser“ weil der Rum leer ist, ebenfalls von Santiano. Unterhaltsam ging es weiter mit der „Netten Begegnung“ die ein Problem aufwarf, das wohl fast jeder schon mal hatte: woher kenne ich den oder diejenige, die mich gerade angesprochen hat? Als Abschluss dieses Blocks folgte „Mir im Süden“ von den Fuenf, ein Lied, das mit viel Augenzwinkern die Vorzüge des Südwestens und seiner Bevölkerung aufzeigt.k-img 3961

Nun waren die Vorbachzimmerner wieder an der Reihe. Der Chor InTakt überbrachte das „Kompliment“ von den Sportfreunden Stiller in der Version von Thibaut. Das Lied war nicht von Anfang an der Freund aller Chormitglieder. Inzwischen klappt es aber so gut, dass es mit Freude gesungen wird. Auf der Reise um die Welt stand nun ein Lied aus der neuen Welt auf dem Programm: „Halleluja“ bekannt durch den kürzlich erst verstorbenen Leonhard Cohen. Hier hatte Chorleiterin Franziska Hammel, die alle drei vorbachzimmerner Chöre unter sich hat, in den letzten Proben viel Wert auf die Wechsel in der Lautstärke gelegt, was dann am Konzert auch recht gut geklappt hatte. Das letzte Stück dieser Runde war Barbara Ann von den Beach Boys. Bei diesem Song herrscht eigentlich immer tolle Stimmung und zwar sowohl beim Chor als auch beim Publikum. So war es auch diesmal.

Nun kam der Kinderchor aus Vorbachzimmern auf die Bühne. Franziska Hammel hatte ein „Medley durch 4 Länder“ ins Programm schreiben lassen. Und die Kinder ernteten viel Applaus mit „Hakuna Matata“ oder „“The Lion sleeps Tonight“ die eher Afrika zuzuordnen waren oder auch aktuellen Hits wie “Und die Chöre singen für Dich“ von Mark Forster. Manch einer der erwachsenen Chorsänger konnte sich eine Scheibe von den Kindern abschneiden, die nicht nur auswendig sangen sondern sich auch noch dazu eifrig im Takt und nach der Choregrafie der Chorleiterin bewegten.

Eine besondere Überraschung gab es für Hildegard Mayer. Jochen Schmidt rief sie auf die Bühne. Seit diesem Jahr hat sie die Kriterien für die Ernennung zum Ehrenmitglied des Gesangverein Liederkranz Vorbachzimmern erfüllt, weil sie unter anderem nun schon 20 Jahre aktiv singt. Über das Erreichen der Altersgrenze spricht man bei Damen nicht. Und Hildegard Mayer ist langjährige Notenwartin. Jochen Schmidt bedankte sich bei ihr für ihren Einsatz und überreichte die Ernennungsurkunde. k-img 3995

Nach einer Pause stand der gemischte Chor der Gastgeber wieder auf der Bühne. „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ möchte man wohl rund um die Welt sein. Das war dann auch das erste Lied dieser Runde. Weiter ging es nach Österreich. Hubert von Goisern dürfte vielen auch in Deutschland bekannt. Sein Lied „Weit, weit weg“ ist es auf jeden Fall. Der im vergangenen Jahr verstorbene Chorleiter Eugen Lachmund sagte einst zu seinen Vorbachzimmernern: „keiner singt das so schön wie ihr“. Weiter ging es nach Griechenland, besser gesagt zum „Griechischen Wein“, mit dem schon Udo Jürgens die Gastarbeiter im Heimweh schwelgen ließ.

Nun war wieder „Viva La Vida“ an der Reihe. Die Sprecherin dieses Chors, Nicole Gregor kündigte ein weiteres Medley an. Der Chor besteht seit zehn Jahren. Aus diesem Anlass hatte Chorleiter Achim Striffler die „Best of“ des Chores zusammengefasst. Zahlreiche nationale und internationale Hits fanden sich darunter. Spirituell wurde es bei den beiden anschließenden Titeln. „Baba Yetu“ von Christopher Tin ist eine vertonte Version des Vater Unser auf Swahili. Anschließend folgte „Open the eyes“ von Paul Baloche, das das Thema des Epheserbriefes aufgreift. Zum Abschluss des Liedblocks von „Viva La Vida“ sang das Ensemble „Achtung Achtung“ von Pur, in dem es um Respekt und eben die Achtung des anderen geht.

Nun war wieder InTakt an der Reihe. Dieses mal stand der Chor aber nicht auf der Bühne, sondern marschierte von hinten durch die Reihen und sang Siyahamba. Die Überraschung war gelungen. Als weitere Überraschung wurde InTakt von einer Trommel-Combo, bestehend aus gebürtigen Afrikanern, auf der Bühne begleitet. Diese Gruppe sorgte anschließend mit weiteren Einlagen für internationales Flair. Bandleiterin Sana Abdallah, aus Togo gebürtig und inzwischen im Taubertal ansässig, stellte auch kurz ihr Projekt vor, das Mädchen in Togo und Ghana unterstützt und für das die Gruppe mit ihren Auftritten Spenden sammelt. Langsam neigte sich der Abend dem Ende entgegen. Die letzte Runde bestritten die Kinder des Kinderchores gemeinsam mit InTakt. „Ich wollte nie erwachsen sein“ aus Peter Maffays Tabaluga war dafür wie gemacht.

k-img 4004 Nun war es an der Zeit, dass Jochen Schmidt sich bei den Mitwirkenden für die Gestaltung des gelungenen Abends bedankte. Sein Dank galt zum einen den eigenen Mitgliedern für die Vorbereitung und dem Jugendclub für die Bewirtung der Veranstaltung. Die Chorleiter, Achim Striffler als Frontmann des Männerchores aus Herrenzimmern und Pfitzingen und des Chores „Viva La Vida“ und Franziska Hammel als Leiterin der drei vorbachzimmerner Chöre wurden ebenso mit einem kleinen Geschenk verabschiedet wie Sana Abdallah, Hermann Hoffmann und Nicole Gregor.

Einen letzten musikalischen Gruß brachten dann nochmal die Kinder und InTakt mit „We are the World“ dem Top-Hit aus 1985, mit dem amerikanische Musiker Geld für die Hungerhilfe in Äthiopien sammelten. Und das von einem deutschen Chor gesungen. Viel internationaler wäre es kaum gegangen. Der Ruf nach einer Zugabe wurde laut, der mit „Si si si si dolada“, einem Kanon aus dem Kongo auch erfüllt wurde.

Nach dem Konzert gab es viel Lob für die Chöre und positive Rückmeldung für die Veranstalter. Schöne Lieder, gut gesungen, abwechslungsreich und auch von der Dauer der Veranstaltung her passend, waren einige der Kommentare. Schon der Applaus während des Abends lies erahnen, dass die Gäste zufrieden waren und so freuten sich am Ende alle über ein gelungenes Chorkonzert. Und die gute Stimmung hielt noch ein paar Stunden an in der Halle, bevor sich auch die letzten auf den Nachhauseweg machten.

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