Herrliches Wetter und tolle Strecken bei den Volkswandertagen

Bei herrlichem Herbstwetter fanden sich anlässlich der 35. Volkswandertage am Wochenende wieder zahlreiche Wanderer in Vorbachzimmern ein. Die viel gelobten Strecken führten in diesem Jahr zum Rehhof, dem Flugplatz und ins Reutal.k-wandergate 2018 vorbachzimmern

Rund 70 Vereine waren der Einladung des Wandervereins ins Vorbachtal gefolgt. Dazu kamen zahlreiche Einzelwanderer aus dem gesamten Süddeutschen Raum. Die Teilnehmerstärksten Gruppen stellten Vereine aus der Umgebung. Mit 88 Teilnehmern landeten die Hohenloher Wandergermanen aus Schrozberg auf dem ersten Platz, dicht gefolgt von den Wanderfreunden aus Crailsheim und Creglingen, die sich mit jeweils 86 Teilnehmern Platz zwei teilten. Der vierte Rang ging ins Jagsttal zum SC Buchenbach mit 65 Teilnehmern und auf Platz fünf folgten die Wanderer aus Gronbach bei Bad Rappenau, die mit 41 Personen angereist waren. Aber auch Gruppen aus dem Stadtgebiet waren zahlreich vertreten, so zum Beispiel die Steide Runners, der Schwäbische Albverein, der Lauftreff und die Schützenabteilung des TV Niederstetten und natürlich auch der TSV Vorbachzimmern. Mit Bussen waren Wanderer aus Betzingen bei Reutlingen, Röttenbach bei Erlangen und Schönberg im Schwarzwald angereist. Im Umfeld des Dorfzentrums fanden sich auch etliche Wohnmobile von Wanderfreunden die entweder das ganze Wochenende hier verbrachten oder von Wandertag zu Wandertag tourten. Begeisterung löste auch wieder der kostenlose Shuttlebus vom Bahnhof in Niederstetten zur Halle in Vorbachzimmern aus, der ausgiebig genutzt wurde.

Der Vorsitzende des Wandervereins, Richard Weigel, bedankte sich anlässlich der Siegerehrung bei allen Wanderern für ihr Kommen. Einem relativ kleinen Verein wir dem Vorbachzimmerner sei es nicht immer möglich, mit einer entsprechende großen Delegation zum Gegenbesuch anzutreten. Umso mehr freuten sich die Gastgeber über die erneut starke Resonanz. Anlässlich gestiegener Spritpreise sei die Reisefreudigkeit mitunter eingeschränkt. Dennoch war Vorbachzimmern wieder mit zahlreichen Autos von Karlsruhe und Heidelberg über Unter-, Ober- und Mittelfranken bis ins tiefe Schwaben vollgeparkt. Aber auch aus Gräfinau-Angstedt in Thüringen, Pfaffenhofen, Schorndorf, Aulendorf und anderen Ecken Deutschlands zog es wieder Volkssportenthusiasten ins Vorbachtal.

Richard Weigel dankte auch den zahlreichen Helfern aus nah und fern für die tatkräftige Unterstützung an den Wandertagen, natürlich auch den zahlreichen Kuchenspenderinnen, und auch dem Fischereiverein, dem Reitverein und der MHZ für die Überlassung der Räumlichkeiten für die Kontrollstellen.

Für Bürgermeisterin Heike Naber waren es die ersten Wandertage im Amt. Sie freute sich über die „wunderbare Veranstaltung“. Wandern sei im Kommen von Teenagern bis hin zu Senioren, auch wenn es mitunter unter anderen Namen wie Walking oder Trekking daher komme. Dazu sei das Essen gut und die Kuchen noch besser. In ihrem Grußwort im Flyer hatte sie bereits herrliches Herbstwetter angekündigt. Das hatte geklappt. Wenn sich alles so umsetzen liese, so die Bürgermeisterin, wäre das eine tolle Sache.

Ortsvorsteher Gerhard Hauf begrüßte die Wanderer mit einem „Frisch auf, es grüßt der Sonnenschein“. Er freute sich, dass die Wandertage und auch die Wanderer gute Botschafter des Vorbachtales seien. Der gut gefüllte Kalender der Wanderer, nötigte ihm Repekt ab. Es gibt kaum ein Wochenende, an dem nicht ein oder gar zwei Wandertage auf dem Plan stehen die besucht werden wollen. Ein Kompliment ging an die Verantwortlichen, die diesen großen Event organisiert hatten.

Die Rahmenbedingungen wurden aber auch von vielen Teilnehmern gelobt. Nicht nur das gute und preiswerte Essen in der Halle, auch die Wanderstrecken hatten es den Besuchern angetan. Die Kurzdistanz über sechs Kilometer führte über das Steinbachtal zum Rehhof und am Hölzlesberg vorbei zurück nach Vorbachzimmern. Wer etwas weiter marschieren wollte absolvierte die zehn-Kilometer-Strecke, die ab dem Rehhof weiter zum Flugplatz und über Niederstetten zurück zum Start führte. Die Dritte und längste Distanz mit 20 Kilometern machte ab dem Flugplatz einen Bogen über Wildentierbach, das Reutal und Oberstetten. An der Hangkante entlang mit herrlichem Ausblick ging es über Niederstetten zurück nach Vorbachzimmern.

Bereits während der Veranstaltungen kursierten zahlreiche Bilder und positive Kommentare zu Strecke und Wandertag auf Facebook.

Die Verantwortlichen konnten am Sonntagabend zufrieden auf anstrengende, aber auch gelungene Wandertage mit großer Resonanz zurückblicken. Nun könne man erst mal wieder elf Monate auf andere Wandertage gehen, genießen und schauen, wie es die anderen machten.

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