Annaweech rockt Zimmere

Annaweech“, die hohenloher Kultband schlechthin, hat in Vorbachzimmern mit einem mitreißenden Konzert ihre alten Fans begeistert und viele neue gewonnen. Auch die Musiker waren von ihrem Publikum angetan und hatten sichtlich ihren Spass auf der Bühne. Sehr gut vorbereitet auf die örtlichen Besonderheiten hatte die Band leichtes Spiel mit ihren Zuhörern und die voll besetzte Halle im Nu im Griff.


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Wenn Annaweech in Hohenlohe hohenlohisch singt, und dann auch noch über über Hohenlohe und die Hohenloher, dann ist Stimmung und gute Laune schon so gut wie sicher. So war es dann auch am Mittwoch in Vorbachzimmern. Eine halbe Stunde vor Beginn war die Halle schon voll besetzt. Punkt Acht ging es dann mit dem „Hit“, dem Lied über das Schreiben eines Tophits los. Von der Langeweile, die den hohenloher Schaffer im Paradies quälen muss, gab „Adam - ess dein Epfl uff!“ einen Eindruck. So ging es weiter. Über „Fuffzich Madlich...“ kam man dann auch auf die kleinen sprachlichen Unterschiede zwischen Kocher- und Vorbachtal. Die Musiker verfügten über eine beeindruckende Ortskenntnis, die sie von der „tollen Homepage“ des Dorfes hatten. Sie hatten ihre Hausaufgaben offensichtlich gut gemacht. So bekamen auch die auswärtigen Gäste ihren Teil augenzwinkernde Heimatkunde mit geliefert. Heimat ist auch ein großes Thema in den Songs von Annaweech. Lieder wie „I bin a Hohenloher“ oder die Hymne „Hohenloher Land“ forderten geradezu zum Mitsingen auf. Und die Abgrenzung zu den Schwaben wurde unter den Jubel der Zuhörer mit etlichen Schwabenwitzen wie üblich deutlich heraus gehoben.

 

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Das Repertoire der Gruppe ist ausgesprochen breit über viele Stilrichtungen hinweg verteilt. Vom Blues bis zum mitreißenden Rock ist alles dabei. Passend dazu gibt es die jeweiligen Texte. Auch hier spannt sich der Bogen vom nachdenklichen Lied über ein Trennungskind über Gesellschaftskritik z. B. in „Iiwerfressa“ immer wieder hin zu schlitzohrigen Songs wie „Kiddlschärz“ und „Ouhengerlesdooch“. Natürlich darf auch das Lieblingsthema nicht fehlen – das Essen, „das Schönste, was man mit angezogener Hose machen kann“. Und „Schbäzle mit Soß“ kann es demnach gar nicht oft genug geben. Die beiden Frontmänner und Gitarristen Frank „Molle“ Winkler und Peter „Boudsch“ Botsch nahmen sich gegenseitig und den Hohenloher im Allgemeinen in den Liedern und während der Anmoderationen auf die Schippe. Aber auch die Stadt bekam ihren Anteil. So war „Boudsch“ aufgefallen, dass in Vorbachzimmern zwar die Kläranlage, aber nicht die Turn- und Festhalle ausgeschildert ist. Bassist Harry Weber, Keyboarder Volker „Gassi“ Gässler und Schlagzeuger Rolf „Frett“ Schneider mischten mit ihren verbalen Seitenhieben ebenfalls kräftig mit, mussten aber auch selbst einiges einstecken.

 

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Nach mehreren Zugaben und zu vorgerückter Stunde entließen die fünf von Annaweech ein begeistertes Publikum in die Nacht. Nach dem Konzert zeigten sich auch die Musiker begeistert von ihrem Publikum, das so toll mitgegangen war.

(Text: Friedrich Thorwarth, Bilder: Dirk Dobernek)

 

 

Nachtrag von Gerald Kuntzsch:

 

Natürlich haben auch die Jungs von Annaweech während ihres Gastspiels in Vorbachzimmern Bilder geschossen. Hier geht`s zu den Bildern

 

 

Olivier Luksch aus Niederstetten hat im Auftrag der Stadt Niederstetten das Annaweech-Konzert in Vorbachzimmern aufgezeichnet und ein schönes Video daraus produziert.

 

Vielen Dank an Olivier und die Stadtverwaltung, dass wir das Video hier verwenden dürfen!

 

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