Jubiläum! 50. Theatersaison in Vorbachzimmern

k-der verlorene sohn 1965-1966 Theaterabende haben in Vorbachzimmern eine lange Tradition. Es gibt Bilder die belegen, dass bereits vor über 100 Jahren in den Sälen der Gastwirtschaften Theater gespielt wurde. Nachdem die Tradition zwischenzeitlich unterbrochen worden war, lebte sie auf Initiative von Karl Menikheim nach dem Bau der Turn- und Festhalle wieder auf. In diesem Jahr geht die Theatertruppe in Vorbachzimmern in ihre 50 Saison seit dem Neuanfang.

Im ersten Jahr wurde mit dem „Ännchen von Tharau“ ein Klassiker auf die Bühne gebracht. Mit Stücken wie“ Der verlorene Sohn“ und „Am Grabe der Liebe“ folgten bis Ende der Siebziger Jahre meist Tragödien oder zumindest ernste Texte. Es war die Zeit, die Karl Menikheim als Spielleiter prägte. 14 Jahre führte er die Truppe mit strenger Hand. Spieler aus dieser Zeit berichten von unzähligen Wiederholungen einzelner Szenen, bis der Regisseur zufrieden war. Die Proben konnten da schon mal bis in die frühen Morgenstunden andauern. Aber der Erfolg gab ihm Recht. Das junge Theater in Vorbachzimmern etablierte sich und machte sich einen guten Namen.

k-das vierte gebot ii 1977-1978 k-das vierte gebot i 1977-1978

Platzreservierungen im Vorverkauf gab es nicht, so dass sich lange vor Saalöffnung Schlangen bildeten. Menikheim wurde einmal von Fritz Emmert unterstützt und in der Spielzeit 1976/1977 führten Hilde Haag und Hartmut Nagel Regie. Ab der Saison 1979/1980 begann die Ära von Adolf Nagel. Mit ihm änderte sich auch die Grundausrichtung des Theaters. Tränen gab es zwar noch immer, nun kamen sie aber vom Lachen. Der Geschmack des Publikums hatte sich gewandelt. Komödien waren gefragt und Nagel reagierte. Unvergessen ist zum Beispiel „Alles wegen Laura“, als sogar eine Ziege auf die Bühne durfte. Insgesamt 13 Mal führte Adolf Nagel Regie.

k-wunder gibt es immer wieder 1991-1992 k-thommys tolle tanten 1993-1994

Seine „Amtszeit“ wurde nur einmal unterbrochen, als sein Bruder Hartmut Nagel mit „Mutter Magdalena“ 1983/1984 die letzte Tragödie inszenierte.

Als Adolf Nagel Ortsvorsteher wurde, übergab es die Leitung des Theaters an Bernd Schuch, der schon zuvor einige Jahre als Spieler mitgewirkt hatte. Schuch feierte im vergangenen Jahr seine zwanzigste Saison als Spielleiter und führt auch in dieser Saison die Regie. Anders als seine Vorgänger steht er häufig selbst mit auf der Bühne und schlüpft in die verschiedensten Rollen.

k-maximilian der starke 1994-1995 k-urlaub auf dem bauernhof 1995-1996


k-kulissenbau unter den augen von regisseur bernd schuch links
k-rger beim kronenmax 1996-1997 Ein der Aufgabe des Spielleiters, der in Vorbachzimmern auch die Stücke aussucht, die Requisiten zusammen sucht und den Kulissenbau leitet, ist die Suche nach geeigneten Akteuren. Häufig belassen die es bei kurzen Gastspielen, weil Studium, Beruf oder Familienplanung der Karriere ein Ende setzen. Aber auch bei den Spielern gibt es langjährige Wiederholungstäter. Mit bislang 22 Einsätzen ist Erich Striffler hier unangefochtener Spitzenreiter. Spielleiter Bernd Schuch selbst und Sabine Frank kommen auf jeweils 17 Einsätze, wobei Sabine inzwischen seit einigen Jahren als Souffleuse in der Flüsterecke wertvolle Dienste leistet. Rainer Schuch und Eva Waldmann standen beide jeweils 14 mal auf den Brettern, die die Welt bedeuten sollen. Über 120 verschiedene Spieler sind in den vergangenen 50 Jahren aufgetreten.

k-die unglaubliche geschichte vom gestohlenen stinkerks 2000-2001 b k-die unglaubliche geschichte vom gestohlenen stinkerks 2000-2001 a

Spieler, Regisseure und all die anderen Mitwirkenden im Hintergrund schaffen aber nicht nur Kultur und sorgen für Unterhaltung. Zusammen mit dem Publikum legen sie den Grundstock für die Vereinsarbeit im TSV und im Gesangverein von Vorbachzimmern. Die Erlöse aus den Veranstaltungen sind eine wirtschaftliche Grundlage der beiden Vereine. Sie richten die Veranstaltungen aus und bewirten sie. Mit den Einnahmen können dann Sportgeräte, Noten, Versicherungen und vieles mehr finanziert werden.

k-so viel krach in einer nacht 2003-2004 b k-so viel krach in einer nacht 2003-2004 a

In den Anfangsjahren standen je nach dem, welcher Verein die Federführung hatte, auch noch Vorführungen der Turnerjugend oder Liedbeiträge des Gesangvereins auf dem Programm. Nach Ende der Theateraufführung wurde dann die Bar geöffnet und mit Tanzmusik ging es dann bis weit in die Nacht hinein noch rund in der Halle. Heute konzentriert sich das Geschehen weitgehend auf die Theaterstücke. Die Bar für den „Absacker“ gibt es aber nach wie vor.

k-nur zoff mit dem stoff 2007-2008 k-opa es reicht 2011-2012

Die Jubiläumssaison startet mit der der Premiere am 11.01.2014. Das Wochenende darauf wird dann intensiv für die Spieler. Drei Abende in Folge, am 17., 18. und 19.01.2014 stehen sie auf der Bühne. Die letzte Vorführung findet dann am 25.01.2014 statt. Währen die Veranstaltungen am Freitag und an den Samstagen jeweils um 19.30 Uhr beginnen, hebt sich bei der Sonntagsvorstellung der Vorhang bereits um 17.00 Uhr.

Karten gibt es im Vorverkauf bei Hilde Frank unter Telefon Nr. 07932/8584.

Innenentwicklung Vorbachzimmern

Aus der Kirchengemeinde

Vereinsleben...

Dienstleistung, Handel und Gewerbe...

Anmeldung...

Bitte melden Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort an:



Joomla Template designed by Joomla Host