Annaweech mit Riesenstimmung

Annaweech war nach 2012 zum zweiten Mal zu Gast in Vorbachzimmern. Und wieder sorgten die fünf von der Hohenloher Kultband für tolle Stimmung in der Halle. Dabei fing alles ganz ruhig an...k-annaweech beim hohenlohe-rap

Die beiden Köpfe der Band Peter „Boutsch“ Botsch und Frank „Molle“ Winkler, gestalteten das Intro in einer Art literarischem Zirkel der zunehmend in einen augenzwinkernden Wettstreit der Künste überging. Während Boutsch sich in der Lesung der Liedtexte versuchte, hatte Molle die Zuhörer mit der gesanglichen Interpretation schnell hinter sich gebracht. Dann stießen auch die drei weiteren Bandmitlieder „Harry“ Weber, Volker „Gassi“ Gässler und Rolf „Frett“ Schneider dazu. Neben diversen Erfolgstiteln aus älteren Alben wurden auch etliche Titel der aktuellen Platte „Noune“ vorgestellt. Wer im Herbst auf dem Konzert in Niederstetten war, kannte das ein oder andere Lied hieraus schon oder konnte den Refrain gar mitsingen, so dass schnell eine gute Stimmung im Publikum aufkam. k-a indianer braucht ko blaschtichgugge - das nach eigenem  bekunden einzige kolied der band

Neu war der historische Part des Auftritts. Anhand einer Landkarte wurde verdeutlicht, dass die Römer nie den Sprung nach Hohenlohe schafften, sondern den Limes in einer Kurve drum herum führten. Als Grund machten Annaweech den hohenlohischen Zaubertrank „Mouscht“ aus. Derart lokalpatriotisch eingestimmt musste natürlich auch die Schwaben wieder die ein oder andere verbale Breitseite unter dem Beifall der Zuhörer einstecken. Denn ein hohenloher Schlitzohr lässt sich nicht verbiegen. k-annaweech 4

Annaweech traf wieder einmal den Nerv der Zuhörer. Man muss sie live erleben, denn ein guter Teil der Atmosphäre in der Halle kommt aus den Witzen, Dialogen und Überleitungen zwischen den Songs. Aber natürlich haben es auch die Liedtexte in sich, in denen neben besagten Schwaben auch die Eigenheiten der Hohenloher gehörig auf die Schippe genommen werden. Oder auch relativ aktuelle Themen aus der Gesellschaft, wie die neuen Biomülltonnen im Hohenlohekreis, die dort als „Bioenergietonne“ den offiziellen Namen „BETty“ bekommen hat. „Sei kon Seggl, lupf net den Deggl“ warnen Annaweech vor der daraus aufsteigenden Insektenschar. Klassiker wie der „Kittelscherzfetischist“ und neue Werke wie das „Guolobbe“-Rezept oder das „weltweit erste Lied über den Schnupfen“ wurden vom Publikum begeistert angenommen. Dazwischen streuten die Jungs aus dem Kochertal immer wieder auch nachdenkliche und kritische Töne ein, immer aber mit einer kräftigen Prise Humor und nie belehrend. k-das vertonte goulobba-rezept in passender  verkleidung

Als sie nach zweieinhalb Stunden ankündigten, Feierabend machen zu wollen, war das natürlich nur der Anfang einer langen Reihe von Zugaben. Da wurde zuerst die Halle noch einmal richtig aufgemischt mit Liedern wie „Spatze mit Soß“, dem „Ouhengerlesdooch“, „Hohenloher Land“ oder “Noune“ vom neuen Album, bei denen die Zuhörerschaft einen einzigen Massenchor zu bilden schien. Über das Liebeslied an die „kleine Eisverkäuferin“ die als treuer Fan natürlich auch aus dem Taubertal nach Vorbachzimmern angereist war, wurden die Lieder leiser und endeten in einem nachdenklichen „Wenn Du gehst“. Leicht melancholisch eingestimmt fiel es dem Publikum dann auch leichter, die Band gegen elf Uhr in den verdienten Feierabend zu entlassen.k-annaweech 3

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