Neues Einsatzfahrzeug für die Feuerwehr

Die Feuerwehr hat ein neues Auto. Am 02. Oktober wurde das „Tragkraftspritzenfahrzeug“, oder kurz einfach TSF im Rahmen einer kleinen Feier beim Magazin übergeben. Abteilungskommandant Erich Bender begrüßte die zahlreichen Gäste. Bürgermeister Rüdiger Zibold übergab offiziell die Schlüssel und sprach von einem technischen Quantensprung für die Abteilung.k-ffw 2016 gruppe

Ein weiteres Grußwort sprach Ortsvorsteher Gerhard Hauf, der in dem neuen Fahrzeug einen wichtigen Schritt in die Zukunft sah. Pfarrerin Ina Makowe segnete ausdrücklich nicht das Fahrzeug, sondern die Feuerwehrleute, die für Ihren Dienst Zeit und im Zweifel auch die Gesundheit opfern. Der Kommandant der Gesamtfeuerwehr Oliver Käss erläuterte die technischen Daten des knapp 90.000,00 Euro teuren neuen Fahrzeugs. Eine klare Verbesserung stellt die Motorisierung des Fahrgestells dar. Auch die neue Rosenbauer-Tragkraftspritze mit einer Leistung von 1000 Litern pro Minute und einfacher Bedienung ist mit dem Vorgängermodell nicht zu vergleichen. Mit dem Fahrzeug verfügt die Abteilungswehr nun auch über vier Atemschutzgeräte und eine Menge weiteres, feuerwehrtechnisches Zubehör.

Noch nicht so recht angefreundet hat sich die Mannschaft mit der Beladung. Die vier Saugleitungen reichen nicht an allen Stellen im Ort aus, um Wasser aus dem Bach entnehmen zu können. Da muss im Zweifel zu Fuß für Nachschub gesorgt werden. In den vergangenen 20 Jahren lagen die Hausforderungen der Abteilung in Großbränden landwirtschaftlicher Anwesen und in Hochwassereinsätzen. Da wurde immer viel Schlauchmaterial benötigt. Was hier nicht ins Auto passt soll, künftig bei der Stützpunktwehr in Niederstetten zentral gelagert werden und bei einem Einsatz erst angefordert werden. Das Fahrzeug ist im Einklang mit dem Feuerwehrbedarfsplan der Stadt Niederstetten auf den Erstangriff bei einem Standard-Wohnungsbrand hin konzipiert, der (zum Glück) in Vorbachzimmern in den letzten Jahren nicht vorgekommen ist. Der künftige Bedarf wird wohl aber seitens der Gesamtwehr in dieser Richtung vermutet. In Verbindung mit dem Kindergarten im Dorfzentrum hat die schnelle Eingreifmöglichkeit ganz sicher auch ihre Berechtigung. Unter den Kameraden besteht aber die Hoffnung, künftig für beide Aufgaben eine passende Antwort zu haben.

Es bleibt die Herausforderung, im Brandfall genügend Personal, möglichst auch Atemschutzträger vor Ort zu haben. Wie fast überall arbeiten die meisten Feuerwehrleute außerhalb und haben mitunter lange Anfahrtswege. Die im Ort arbeiten, haben keine Atemschutzausbildung, sind häufig über 50 Jahre alt und damit nicht auf lange Frist einzuplanen. Wichtig sind sie allemal aufgrund ihrer Ortskenntnis und Erfahrung. Je mehr Leute allerdings insgesamt dabei sind, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass gerade genügen Wehrmänner z.B. Urlaub oder Schichtschluß haben. Und da zeichnet sich in diesem Jahr eine echte Trendwende ab. Nachdem in den vergangenen Jahren kaum Nachwuchs gewonnen werden konnte, hat sich eine ganze Reihe junger Männer nach dem Maihochwasser (Stichwort Braunsbach) gemeldet. In jener Nacht wurden auch in Vorbachzimmern Sandsäcke geschleppt. Die Flut ging vorüber ohne größere Schäden anzurichten. Aber sie hat die Feuerwehr wieder ins Bewusstsein gerückt. Und das hat sich in zahlreichen Gesprächen unter potenziellen Floriansjüngern nun zu einer kleinen Welle an Eintrittserklärungen fortgesetzt. Aber das ist vielleicht ein Thema für die Berichterstattung über die nächste Abteilungsversammlung Anfang 2017…

(Bilder Detlef Weber, Text Friedrich Thorwarth)

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