Junges Vorstandsteam und viele Neumitglieder bei den Landfrauen



k-landfrauenverein vorbachzimmern 2019a

Ein frischer Wind weht derzeit bei den Landfrauen in Vorbachzimmern. Vor kurzem noch fast totgesagt, kann man seit Jahresbeginn 15 Neueintritte verzeichnen. Bei der Generalversammlung wurde nun die Vereinsführung deutlich verjüngt.

Zunächst aber begrüßte die langjährige Vorsitzende Heidi Bender die zahlreich erschienenen Mitglieder und Gäste. Sie gab einen kurzen Rückblick auf das Programm des letzten halben Jahres, in dem Vorträge über Nordlichter und Zecken ebenso angeboten wurden wie ein Besuch bei der Käserei Schwarz oder ein Kurs im Weiden flechten. Zur Adventsfeier trafen sich die Landfrauen in der Krone in Niederstetten. Im März fand wieder die Fortbildung der Übungsleiterinnen der Kreislandfrauen in der Turnhalle in Vorbachzimmern statt. Und schließlich gab es da auch noch eine außerordentliche Generalversammlung am 08. Januar, in der es um nicht weniger ging als um die Zukunft des Vereins. Vertreterinnen der Kreislandfrauen waren hierzu ebenso eingeladen wie die Vorsitzenden der örtlichen Vereine und der Ortschaftsrat. Nach dieser Versammlung kam dann Schwung in die Sache. Diana Waldmann und Ute Schmidt gingen auf Mitgliedersuche und fanden bald in Martina Preuninger und Rebecca Striffler Mitstreiterinnen. Insgesamt wurden so 15 neue Mitglieder für den Verein geworben. Die bekamen an der Generalversammlung ihre neuen Mitgliedsausweise und eine Rose als Willkommensgeschenk überreicht. Heidi Bender stellte fest, der Verein könne nun wieder positiv in die Zukunft schauen.

Nachdem die Vorsitzende in Vertretung der Kassiererin Natalie Lewosinski kurz Rechenschaft über die Zahlen des vergangenen Jahres ablegte, und Kassenprüferin Betty Mann auch im Namen ihrer Kollegin Elke Striffler der Kassiererin eine saubere Arbeit bescheinigte, wurde die Vorstandschaft ohne Gegenstimme entlastet.

Gewissermaßen als letzte Amtshandlung bedankte sich die scheidende Vorsitzende Heidi Bender für 20 tolle, anstrengende Jahre, in denen Sie an der Spitze des Vereins stand. Das Amt habe ihr viel Spaß gemacht. Ihr Dank ging an alle, die sie in dieser Zeit begleitet hatten, die Landfrauen im Verein, die Kreislandfrauen, den TSV und den Ortschaftsrat um Ortsvorsteher Gerhard Hauf. Den scheidenden Ausschussmitgliedern wurde jeweils eine Präsentbox überreicht. Alle die weitermachen, bekamen Blumen.

Es schloss sich das Grußwort der Kreislandfrauen an. Die waren mit der Vorsitzenden Margret Beck, ihrer Stellvertreterin Ursula Popp und der Geschäftsführerin Manuela Schuler gekommen. Sie zeigten sich beeindruckt. Mit einen „Wow“ sei sie diesmal ins TSV-Vereinsheim gekommen. Bei der außerordentlichen Generalversammlung im Januar hatte man noch eher den Eindruck einer Vortrauerfeier. Jetzt seien die Vorbachzimmerner „wahrscheinlich einer der jüngsten der 33 Vereine im Kreis“. Sie sagte dem aktiven Verein ihre Unterstützung zu und bat ihrerseits um Rückmeldung, was verbessert werden könne. Schließlich wollten die Landfrauen insgesamt moderner werden und seien lernbereit.

Bei Heidi Bender bedankten Sie sich für die 20 Jahre an der Spitze des Vereins und für 12 Jahre, in denen sie sich bei den Kreislandfrauen engagiert hat.

Auch Ortsvorsteher Gerhard Hauf dankte für das, was geleistet wurde. Die Landfrauen dürften nicht wegbrechen. Er freute sich, dass sie nun mit neuen Ideen und Ansätzen in die Zukunft gehen wollen. Dabei wünschte er ihnen gutes Gelingen für den Neuanfang. Schließlich säßen in Vorbachzimmern alle in einem Boot, in dem es für eine Wohlfühlgemeinschaft im Ort zu rudern gelte. Er dankte Heidi Bender, dass sie immer wieder gezogen habe, damit es weiterging.

Die Wahlen leitete die Geschäftsführerin der Kreislandfrauen, Manuela Schuler, unterstützt durch Margret Beck und Ursula Popp, denn nach den Statuten der Landfrauen mussten alle Posten in geheimer Wahl vergeben werden. Das neue Führungsteam besteht aus Martina Preuninger, Rebecca Striffler und Diana Waldmann. Zur Schriftführerin wurde Carina Dobernek gewählt. Das Amt war zuvor verwaist und wurde von der ersten Vorsitzenden kommissarisch begleitet. Die Kasse wird künftig von Rebecca Ludwig geführt, nachdem sich Natalie Lewosinski nicht mehr zur Wahl gestellt hatte. Für Betty Mann, die ebenfalls nicht mehr antrat, wurde Martina Trump-Koch als zweite Kassenprüferin neben Elke Striffler gewählt. Aus den Reihen der Beisitzer erklärten Anne-Dore Frank und Aline Nagel ihren Rückzug. Für sie rückten Jenny Hillenbrand und Renate Schmezer in das Team, das durch Ute Schmidt und Sylvie Popp vervollständigt wird.

Margret Beck meinte anschließend, der Ortsvorsteher können nun mit stolzgeschwellter Brust hinausgehen, nachdem Vorbachzimmern auch die wahrscheinlich jüngste Führungsmannschaft im Landfrauenkreis habe. Zusammen mit Heidi Bender erinnerten die Kreislandfrauen nun Gerhard Hauf an die Einlösung seines Versprechens, als förderndes Mitglied einzutreten, wenn es mit den Landfrauen weitergehe. Ein entsprechender Antrag wurde auch gleich überreicht.

Abschließend ergriff für das neue Führungsteam Diana Waldmann das Wort. Nachdem lange unklar gewesen sei, wie es weitergehe, traf man sich mit potenziellen neuen Mitliedern. Dabei sprudelten dann bereits die Ideen. Sie bat die reiferen Damen um die Unterstützung. Alle sollten Ideen mit einbringen und für jede sollen dann interessante Angebote ins Programm einfließen. Dabei könne auch viel gegenseitig voneinander gelernt werden. Während die Jungen den Älteren die neuen Medien näher bringen könnten, könnten umgekehrt die Älteren den Jüngeren beim Backen mit alten Rezepten unter die Arme greifen. Altes und Neues soll es künftig geben und ein neuer Weg solle gefunden werden. Wie dieser aussehen könnte, soll anlässlich eines Infoabends gezeigt werden.

Nun falle es ihr zu, Heidi Bender „in Rente zu schicken“. Sicher falle ihr nun eine Last von den Schultern. Sicher sei die Zeit an der Spitze des Vereins nicht immer einfach gewesen. Aber der Lohn sei nun, dass es bei den Landfrauen weiter gehe. Zum Dank bekam nun auch Heidi einen Geschenkkorb überreicht. Die versprach, den Landfrauen verbunden zu bleiben und auch künftig mit Rat und Tat zur Verfügung zu stehen. Damit ging Ihre Ära als Vorsitzende endgültig zu Ende.

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